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Die Erstellung von Gutachten und Stellungnahmen. Ein Arbeitsbuch für die Praxis.

Die tägliche Praxis vor Gericht und in forensischen Kliniken erweist, dass trotz leicht zugänglicher und durchaus weit verbreiteter theoretischer Grundlagen immer wieder vor allem handwerkliche Fehler auftreten, die nicht selten zu erheblichen Folgen in der Beurteilung des Probanden und für die ihm angemessene Behandlung führen. Bei zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen entsteht der Eindruck, dass es oft nur an einer systematischen Arbeitsgrundlage fehlt, um viele Fehler zu vermeiden. Die Autoren nehmen dies zum Anlass, ein knappes Handbuch für die Praxis vorzustellen, das helfen soll, Mängel zu vermeiden.
Ausgangspunkt sind, entsprechend den Professionen der Autoren, Gutachten im Straf-, Strafvollzug- und Strafvollstreckungsrecht zu Fragen der Schuldfähigkeit sowie der Risikoeinschätzung und -beherrschung.
Dieses Arbeitsbuch wendet sich jedoch nicht nur an die Gutachter, sondern auch an die Auftraggeber, also Gerichte, Staatsanwaltschaften, Vollzugsanstalten und andere Verfahrensbeteiligte, denn die Begründungen der aufhebenden Entscheidungen, vor allem die des BGH, erweisen, dass es auch auf deren Seite an einer hinreichenden Rezeption von Gutachten und kritischen Auseinandersetzung mit ihnen mangelt.
Daran schließt sich für alle Seiten die Frage an, wer für welchen Teil einer Entscheidung verantwortlich ist und ggf. für Fehlleistungen haftet.
Die Verantwortung des Sachverständigen für die Güte seines Gutachtens spiegelt sich in seiner Haftung genau dafür wider. Daher wurde den Haftungsfragen ein durchaus umfangreiches Kapitel gewidmet.
Dieses Arbeitsbuch soll einen zügigen Überblick über mögliche grundlegende Fehler geben. Daher finden sich auch keine ausführlichen wissenschaftlichen Exegesen, sondern nur Hinweise auf wichtige und richtungsweisende Rechtsprechung und konkret weiterführende Literatur